Financial Services

Finanzdienstleistungen

Weiterführende Artikeln

Der Erfolg, dass den Malta als internationales Finanzdienstleistungszentrum genießt, basiert auf einer Reihe von Richtlinien, die durch die Mitgliedschaft in der Europäischen Union stark beeinflusst wurden, der Entwicklung eines europäischen Binnenmarktes für Finanzdienstleistungen und der Einführung des Euros 2008. In diesem Zusammenhang hat Maltas Finanzdienstleistungsindustrie ein wichtiges Wirtschaftsstandbein aufgebaut, das zu einem immer wichtigeren Faktor für Maltas Wirtschaftswachstum wird. Darüber hinaus hat die Euro-Einführung Malta dazu verholfen, Umrechnungskosten zu eliminieren, was Unternehmen und Privatpersonen erlaubt, bislang unrentable Geschäfte zu vollziehen.

Manager alternativer Investmentfonds

In jüngster Zeit erlebt die Finanzdienstleistungsbranche eine der größten Rechtsentwicklungen, die durch die Einführung der Richtlinie für Manager alternativer Investmentfonds (AIFM-Richtlinie) im Jahr 2011 erzeugt wurde. In dieser Hinsicht war Malta eine der ersten EU-Länder, die formell die Umsetzung dieser Richtlinie abgeschlossen haben. Die Umsetzung einer solchen Richtlinie im nationalen Wertpapierdienstleistungsrecht hat eine zentrale Bedeutung für die kontinuierliche Entwicklung des alternativen Investmentfondgeschäfts Maltas, das seit dem Beitritt des Landes zur EU gewachsen ist, da dies gewährleistet, dass alle aktuellen und potenzielle Fondsmanager Zugang zu den neuesten Vorschriften haben.

Domizil Europäischer Fond

Maltas Ruf als Domizil der Europäischen Fonds wächst rasch, mit einer wachsenden Zahl an Fonds, die auf der Insel aufgebaut werden. Malta wurde tatsächlich als „meistbegünstigter Sitz in Europa" für Investmentfonds im Bewertungsanbieterranking für Hedge Fonds benannt, sowohl 2013 als auch 2014. Das Regulierungssystem für den Investment Services Act der Malta Financial Services Authority (MFSA) erlaubt den Aufbau von zwei prinzipiellen Schemata an Klassen, namentlich dem Einzelhandelschema und dem professionellen Kapitalanlegerfonds (PIFs). Es hat Malta auf Augenhöhe mit anderen Europäischen Ländern gebracht und Notifizierungsrechte eingeführt, so dass die Wertpapierdienstleistungen und OGAW(Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren)-Fonds in Malta registriert und in jedem anderen EU-Land notifiziert werden können. Das gestiegene Interesse hat nicht nur die Registrierung von Fonds bewirkt, sondern auch eine Vielzahl von Fonds-Managern und Verwaltern angezogen, die das Potential von Malta erkannt haben, eines der führenden europäischen Bestimmungsorte für Fondsregistrierungen, Management und Verwaltung zu sein.

Investitionsdienstleistungsgesetz

Die Investitionsdienstleistungen in Malta sind durch den Investment Services Act (ISA), sowie durch das Gesetz XXII von 2014 in der geänderten Fassung geregelt. Das Gesetz sieht die gesetzliche Grundlage für die Lizenzierung und Regulierung von Personen und Firmen vor, die ein Investitionsdienstleistungsunternehmen und kollektive Kapitalanlagen einrichten wollen. Eine „Investitionsdienstleistung" ist durch den ISA eine jede Dienstleistung, die innerhalb des ersten Gesetzplanes liegt, wenn ein Bezug zu einem Investitionsinstrument besteht. Die Bereitstellung einer Investmentdienstleistung in Bezug zu einem Instrument, löst eine Voraussetzung zur Erlangung einer Investitionsdienstleistungslizenz aus, die von der MFSA ausgestellt wird.

Wie wir Sie unterstützen können

Nexia BT kann eine Beratung zu den Anforderungen aller Investmentdienstleistungen bieten, darunter: Unterstützung zum Lizenzierungs- und Genehmigungsprozess, Beratung über die steuerlichen Folgen von Investitionsdienstleistungen und Steuerumstruktuierung, die Einbeziehung entsprechender Unternehmensstrukturen, Koordination mit der Malta Financial Services Authority - der einzigen Aufsichtsbehörde für Banken, Investment- und Versicherungsgeschäfte in Malta - und Unterstützung zum Verständnis der Verplichtungen für die maltesischen Geldwäschebestimmungen.

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